Ende der Belieferung von Endkunden mit Strom Meldung vom 27. September 2022

Die Stadtwerke Elzach stellen ihre Tätigkeit als Stromlieferant zum 31. Dezember 2022 ein.
Weitere Informationen finden Sie hier: 

Pressemitteilung (181 KB)

Neue Rettungswache in Elzach feierlich übergeben Meldung vom 22. November 2022

Das mit 8,6 Mio Euro wohl teuerste Projekt der Stadt Elzach der letzten Jahre, wurde nun nach rund zweijähriger Bauzeit fertiggestellt. Im nächsten Frühjahr wird es einen Tag der offenen Tür für die Bevölkerung geben.
 
Das neue Rettungszentrum in Elzach ist fertiggestellt und konnte bereits von der Rettungswache bezogen werden. Die Fahrzeuge und rund 85 Feuerwehrmänner und Frauen ziehen voraussichtlich bis zum Jahreswechsel um.
Zu Beginn der Feier begrüßt Bürgermeister Roland Tibi rund 200 geladene Gäste, darunter das Mitglied des Deutschen Bundestages, Dr. Johannes Fechner, den Dezernenten Andreas Uebler in Vertretung des Landrats Hanno Hurth, den Kreisbrandmeister Christian Leiberich, Geschäftsführer des DRK Kreisverbandes Emmendingen, Alexander Breisacher mit seinem gesamten Team, Bürgermeister Klaus Hämmerle aus Winden im Elztal und BM-Stellvertreter Tobias Schätzle aus Biederbach, den beiden Pfarrer Hans-Jürgen Decker und Ulrich Henze, alle anwesenden Stadt- und Ortschafträte der Stadt Elzach, Amtsleiter und Bedienstete aus der Stadt Elzach und dem Gemeindeverwaltungsverband, die Polizei, die DRK-Ortsvereine aus Elzach, Prechtal und Oberprechtal, das Architekturbüro Buddenberg-Tauchmann mit Herrn Architekt Oliver Budenberg an der Spitze sowie zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der am Projekt beteiligten Fachbüros und Handwerksbetrieben, die neuen Nachbarn des Rettungszentrums, die Abgesandten der Feuerwehren aus Winden im Elztal, Biederbach und unserer Abteilung aus Oberprechtal, besonders begrüßte er alle Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr Elzach angeführt von den Kommandanten Thoms Dufner und Joachim Gäßler.
Roland Tibi spricht in seinem Grußwort den längst überfälligen Meilenstein an, der nach vielen Jahren endlich umgesetzt werden konnte. Die Bedingungen unter denen die Feuerwehr Elzach in den letzten Jahren und Jahrzenten Ihren Bereitschaftsdienst geleistet haben, waren längst nicht mehr den notwendigen Anforderungen gerecht. Dies bestätigt ebenso Herr Andreas Uebler, der sich in der Vergangenheit von der Notwendigkeit einer neuen Wache überzeugen konnte. MdB Dr. Johannes Fechner, der vor über 30 Jahren seinen Zivildienst als Rettungssanitäter absolvierte und damals schon in die Rettungswache nach Elzach kam und diese sich kaum verändert hatte, unterstrich die Aussagen seiner Vorredner.
Mit dem Spatenstich und der Grundsteinlegung im Juni 2021 begann eine Arbeits- und Zeitintensive Bauzeit. Mehr als 100 Bausitzungen wurden in dieser Zeit abgehalten. Besonderer Dank galt an diesem Tag den beiden Ansprechpartnern der Feuerwehr Elzach, Gerätewart Michael Schmidt sowie Peter Schultis stellvertretender Abteilungskommandant der Abteilung Elzach. Diese wurden von Nico Zimmermann (Verbandsvorsitzender Kreisfeuerwehrverband) mit der bronzenen Ehrennadel des Verbandes für ihr Engagement bei der Realisierung des Projektes ausgezeichnet.
Nach der offiziellen Weihe der beiden anwesenden Pfarrer Herrn Hans-Jürgen Decker und Herrn Ulrich Henze und Übergabe verschiedener Präsente wurden alle anwesenden Gäste zu einem Umtrunk eingeladen.

Volkstrauertag Meldung vom 22. November 2022

Liebe Teilnehmende an dieser Gedenkfeier,

Eine Rede halten am Volkstrauertag? Ich habe erst gezögert, dann zugesagt. Es ist ja im Dienst einer guten, edlen Sache: Der Friede als Maß aller Dinge und das Gedenken an die unendlich vielen Opfer der zahlreichen, sinnlosen Kriege der Vergangenheit und Gegenwart, der Opfer von Gewaltherrschaft, Diktatur und Terror.
Man muss auch von Elzach aus nicht weit fahren zu deren Zeugnissen: Der Hartmannswillerkopf in den Südvogesen, von Soldaten im Ersten Weltkrieg "Menschenfresser" getauft, weil dort so viele ums Leben kamen. Oder, ebenfalls im Elsass,  das Konzentrationslager Natzweiler-Struthof aus dem Zweiten Weltkrieg. Oder, noch näher, die KZ-Gedenkstätte Vulkan gleich hier überm Berg, in Haslach. 

Und jetzt, 2022 ? Als am 24. Februar Wladimir Putins Überfall auf die Ukraine begann, war, wie so viele andere, auch ich schockiert, ungläubig, sprachlos - für einen Schmutzige Dunschdig nicht grade typisch. Aber die Fasnet 2022 war ab da für mich gelaufen, der Glaube an Putin sowieso und der an "das Gute in der Welt" etwa auch...???

Jedenfalls ist es am Volkstrauertag 2022 somit nicht ganz so einfach, vorbehaltlos nur pro Frieden und contra Krieg zu argumentieren. Wie begegnet man solcher Aggression, Verbrechen, Bruch des Völkerrechts? Eine einfache und einzig richtige Antwort scheint nicht in Sicht, sonst hätten sie die Politiker schon gegeben...
"Ohne Gerechtigkeit gibt es keinen Frieden" kritisierte dazu gerade der  aktuelle Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels, der Ukrainer Serhij Zhadan, einen "falschen Pazifismus".

Seit 1919, ein Jahr nach dem Ersten Weltkrieg, gibt es den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Seither arbeitet er für Frieden, betreut Kriegsgräber von mehr als 2,8 Millionen deutschen Kriegstoten in 46 Staaten. Mir selbst war es immer wichtig, an dieser Gedenkfeier hier teilzunehmen. Einfach aus Dankbarkeit, dass meine Generation keinen Krieg, keine Vertreibung, keine Diktatur erleben musste. Es ist noch gar nicht so lange her, dass mir hier, bei dieser Feier, mal der Gedanke kam: "Hu, nur 11,12 Jahre, bevor ich auf die Welt kam, da lebte ja der Hitler noch!"
Wenn das "Dritte Reich" 1939 - 45 nicht von den
Alliierten bekämpft und besiegt worden wäre, dann sähe die Welt auch jetzt noch viel, viel schlimmer aus. Für mich ist völlig unverständlich, wenn heutzutage jemand noch irgendetwas "Gutes" an der Nazi-Zeit finden will. Nein, ganz klar ist: Deutschland wurde 12 Jahre lang von der schlimmsten Mörderbande der Geschichte nicht regiert, sondern verführt - und zwar ins Verderben, und fast ganz Europa mit dazu.

Also gilt dann: Immer dem Bösen entgegentreten, möglichst frühzeitig und zur Not mit aller Gewalt? Und der Friede kommt notgedrungen erst an zweiter Stelle? So einfach und eindeutig ist es nicht. Ein spanisches Sprichwort sagt sinngemäß: "Das einzig Gute am Krieg ist der Friede, der danach kommt". Wenn er denn wirklich kommt...

Mit den Befehlshabern oder Anstiftern von Kriegen muss man kein Mitleid haben. Leidtragende sind immer die "normalen" Menschen. Millionen sind seit Februar aus und innerhalb der Ukraine geflüchtet, noch viel mehr sind es auf der ganzen Welt. Und jeder, der einen Krieg erlebt und überlebt hat, könnte wohl ein Buch schreiben.

Wilhelm Burger (1921 bis 2016), "Becherer-Bur" aus Biederbach, hat das gemacht: "Endlich ist er da" heißen seine "Erinnerungen an Krieg und Gefangenschaft 1940 - 1949". Er schreibt: "Als Hirtenbub hab ich oft von der weiten Welt geträumt. Als der lang ersehnte Stellungsbefehl kommt und obwohl mein Vater immer davor gewarnt hat, es würde zu einem Krieg führen, war meine Begeisterung für das Soldatenleben groß..." Das änderte sich spätestens, als Wilhelm Burger auch Hitlers  Krieg gegen Russland mitmachen muss - er wollte jetzt nur noch überleben, entging dem Tod mehrfach mit Glück und wünschte sich sehnlichst auf seinen Bauernhof zurück. Nach 9 langen Jahren glückte ihm dies endlich. "Wer die Schrecken des Krieges kennt, der weiß den Wert des Friedes zu schätzen", so Wilhelm Burger zu dieser Zeit "vom Biederbacher Hirtenbub zum Kriegsgefangenen im Kaukasus".

-"Vom Großstadtkind in Leningrad zum Biederbacher Hirtenbub" hieß es umgekehrt für Viktor Kabakow, der als 12-Jähriger in der Sowjetunion von deutsche Truppen in einen Gefangenenzug verfrachtet wurde, für drei Jahre auf dem Brosihof in Biederbach als "Ostarbeiter" landete, 1945 ebenfalls unversehrt in seine Heimat zurückkehrte und dort ganz nebenbei auch als Universitätsrektor sein im Krieg gelerntes "Elztäler Ditsch" sein Leben lang pflegte. Auch er hat ein Buch über seine Jahre im Krieg geschrieben.

Adam Ponullak und seinen Kollegen Zygmunt  lernte ich 1993 bei einem Hilfstransport des Maximilian-Kolbe-Werks von Polen nach Weißrussland kennen. Das Kolbe-Werk hilft überlebenden KZ-Häftlingen in Osteuropa. Adam und Zygmunt waren polnische Pensionäre, die als Übersetzer, Helfer, Idealisten mitfuhren. Ich fragte den kontaktfreudigen Adam, warum er so gut Deutsch spricht. "Na, das hab ich in Ausschwitz gelernt!", antwortete er ganz normal und nahm mir meine Frage, für die ich mich gleich schämte, überhaupt nicht übel. Auch der stillere Zygmunt hatte das KZ Auschwitz, das Anfang 1945 von Sowjettruppen befreit wurde, überlebt und ging dann zurück in sein polnisches Heimatdorf. Auch dorthin  kamen bald Sowjetsoldaten, andere Einheiten. Die verlangten Papiere konnte er als Ex-KZ-Häftling natürlich nicht vorweisen. So wurde er gleich weiter nach Workuta deportiert, ein berüchtigtes Sowjet-Straflager in Russland weit oben am Nordmeer - Zwangsarbeit für weitere 8,9 Jahre und für keinerlei Vergehen. "Wissen Sie, wenn der Stalin nicht gestorben wäre, wäre ich vielleicht heute noch dort", sagte er lakonisch zu mir.

Vier Kriegsschicksale, die trotz allem am Ende noch irgendwie gut ausgingen. Für Millionen andere gilt das nicht: Tot, schwerstverwundet, fürs Leben gezeichnet, traumatisiert oder die Familie, die Heimat, jeden Glauben an das Gute verloren. Rund 10 Millionen Menschen starben im Ersten, 60 Millionen im Zweiten Weltkrieg und viele weitere in den Kriegen seither. Weit über 200 Namen aus Elzach, Unterprechtal und Biederbach allein als Opfer von 1939 bis 1945 stehen hier an der Friedhofskapelle, jene vom Ersten Weltkrieg an der Pfarrkirche St. Nikolaus.

Zwei dieser Namen will ich kurz erwähnen. Die Gässler sind und waren eine große Familie. Der letzte der Geschwister der vorigen Generation,  Fritz, lebt noch und ist heute auch hier, 89 Jahre alt. Ich habe außerdem diese große Fotografie mitgebracht. Sie zeigt seinen ältesten Bruder, meinen Onkel Josef Gäßler (geboren  1916). Er war der erste Elzacher, der im Russlandkrieg ums Leben kam, durch Heckenschützen und "für Führer, Volk und Vaterland", wie es damals hieß und es geschah "in Nowojelnio bei Nowogrudok" in der Nähe von Minsk im Juni 1941, wie unsere Oma viele Jahre später immer mal wieder aus einem kurzen Beileidsbrief seines militärischen Vorgesetzten zitierte. 

Vor 79 Jahren, am 15. November 1943, starb mit 35 Jahren in einem Lazarett im ukrainischen Lwiw/Lemberg (heute Partnerstadt von Freiburg) August Wernet aus Elzach, Vater von Imelda Burger, Meinrad Wernet  und Holzbildhauermeister Konrad Wernet, ein äußerst kreativer Geist und unter anderem Verfasser des "Elzacher Lieds". A pro pos:  Es ist zu hoffen, dass die wunderschöne Stadt Lemberg, aktuell voller Flüchtlinge, auch diesen jetzigen Krieg unbeschadet übersteht.

Momentan läuft in den Kinos eine neue Verfilmung von "Im Westen nichts Neues", jenes Klassikers der Antikriegsliteratur von Erich Maria Remarque, welcher anmerkte: "Ich dachte immer, jeder Mensch sei gegen den Krieg, bis ich herausfand, dass es welche gibt, die dafür sind, besonders die, die nicht hingehen müssen." In der Süddeutschen Zeitung hieß es zu Remarques  Buch, es sei  "...ein gedrucktes Monument gegen die Idee, die Größe einer Nation hänge davon ab, dass ihre jungen Männer die jungen Männer des Nachbarlands umbringen..."
 
Vorgestern war der "Elfte Elfte", Sankt Martin, Karnevalsauftakt. Aber auch Feiertag in mehreren Ländern zum Gedenken an den Waffenstillstand am 11.11.1918 im Ersten Weltkrieg, in Frankreich Feiertag jetzt seit genau 100 Jahren. In Frankreich heißt der Erste Weltkrieg bis heute "La Grande Guerre", der Große Krieg, die Front verlief ja auch die ganzen vier Jahre lang quer durch Nordfrankreich.

Der Stellungskrieg an der Westfront im Ersten Weltkrieg bleibt bis heute symbolisch für Grausamkeit und Sinnlosigkeit von Krieg überhaupt  - ein Beispiel ist Erich Kästners Gedicht "Verdun, viele Jahre später": "Auf den Schlachtfeldern von Verdun / finden die Toten keine Ruhe. / Täglich dringen dort aus der Erde / Helme und Schädel, Schenkel und Schuhe. / Auf den Schlachtfeldern von Verdun / wachsen Leichen als Vermächtnis. / Täglich singt der Chor der Toten: / 'Habt ein besseres Gedächtnis!'"
 
Hierzu auch noch zwei kurze Tagebuchpassagen von Soldaten aus dem Jahr 1916.
 Aus Flandern: "...Wohl denen (Toten), die wir oder die Franzosen drüben noch halbwegs anständig begraben konnten; noch heute aber hängen Fetzen von Menschenleibern in den Drahtverhauen. Vor unserem Graben lag eine Menschenhand mit Fingerring, ein paar Meter davon ein Unterarm, von dem zuletzt nur noch die Knochen übrig waren. So gut mundet den Ratten das Menschenfleisch. Der Krieg macht den Menschen kalt gegen alles, was ihn  bewegte..."

Und von der Schlacht an der Somme, ebenfalls 1916:
"...Die Sonne brennt heiß vom wolkenlosen Himmel, sodass der Verwesungsgestank immer entsetzlicher wird.
Die Magennerven sind bis zum Erbrechen gereizt. Kaum dass man den wütendsten Hunger an dem wunderschönen Weißbrot stillt, das der junge Franzose mit dem kleinen roten Fleck auf der Brust im Tornister trug.
Ein Bündel wohlriechender Papierchen fällt mir aus seinem Tornister in die Hand: 'Mon chéri! Wir beten jeden Tag zum Himmel, Mama und ich, er möge uns dich erhalten. Du mein einzig geliebter...' usw. Immer dasselbe Lied. Immer dasselbe Leid! Und dabei kaue ich sein Weißbrot..."

Über 100 Jahre ist das her. Und man fragt sich: Seither fanden, finden immer wieder Kriege statt - sind die Menschen nicht lernfähig? Gilt gar der alte Witz, wo sich zwei Planeten treffen - kurzer Wortwechsel: "Oh, Du siehst aber schlecht aus...?" - "Ich weiß, ich habe Homo Sapiens". - "Ach so, hatte ich auch mal, das geht vorbei..."
1912 fand ein großer Friedenskongress in Basel statt, 1914 begann der Erste Weltkrieg. 1989 dachte man, vor allem dank Michail Gorbatschow, es beginne eine Friedenszeit. Jetzt führt Russland Krieg gegen die Ukraine und es ist fast schon bezeichnend, dass mitten in dieser Zeit der einstige Hoffnungsträger Gorbatschow gestorben ist. 

Aber doch gibt es auch Hoffnung, von vielen Menschen, die sich für andere, für Frieden und Verständigung einsetzen. Oder: Einen Krieg zwischen Deutschen und Franzosen oder Briten, das kann sich heute niemand mehr vorstellen. Auf dem Gebiet der gesamten Europäischen Union ist seit 1945 Frieden und nicht nur ganz Europa, die ganze Welt könnte man sich als Reisender inzwischen anschauen, ohne Angst vor Feindschaft.
 
 Allgemein gesagt: Es gibt - hoffentlich doch! - viel mehr "Normale", mehr Gute als Böse. Den Hetzern, Lügnern, Leugnern entgegen treten, dass soll jeder, der will, dass das Gute siegt. Professor Heiko Haumann sagte es an dieser Stelle im Jahr 2014 so: "Der Einzelne kann etwas tun, kann dazu beitragen, dass etwas zustande kommt oder etwas verhindert wird. Menschen machen die Geschichte. Es kommt auf den Einzelnen an, ob er Böses oder Gutes tut." Oder die Schüler der 10b des Schulzentrums Oberes Elztal am Volkstrauertag 2017: " Konflikte, Kriege, Zerstörung, Tod - ist das für uns Normalität? Wir sind die Jugend und wir wollen leben, wir wollen das Gute!" Und vielleicht gibt es ja auch einmal - siehe das aktuelle Beispiel Iran - einen weltweiten Aufstand der Frauen gegen Krieg und für Frieden, denn 99 Prozent der Kriegstreiber sind eben "Kriegsherren" -  Männer halt, die meinen, sie dürfen alles. Es ist ein Irrtum.

"Frieden ist möglich" hieß 1983 ein Buch von Fernsehjournalist Franz Alt "All we are saying: Give peace a chance" sang Beatle John Lennon vor 50 Jahren. Dem Frieden eine echte Chance geben - das ist wohl der einzige Weg für eine Welt, in der es genügend gewaltige und tausendmal sinnvollere Aufgaben gibt, als sich gegenseitig umzubringen und Länder zu verwüsten.

Das große Idol der Gewaltlosigkeit, der indische Freiheitskämpfer Mahatma Gandhi, sagt es einmal so: "Auge um Auge - und die ganze Welt wird blind sein."

Vielen Dank für Ihre Geduld und Aufmerksamkeit.

Tiefe Tunneleinblicke Meldung vom 21. November 2022

Tiefe Einblicke in die Tunnelplanung erhielt der Ortschaftsrat Katzenmoos samt Partner, zusammen mit Bürgermeister Roland Tibi vom leitenden Bauingenieur des Brandbergtunnels. Bei der Begehung des ca. 880 Meter langen Tunnels konnte man sich ein Bild von diesem beeindruckenden Bauwerk machen. Im Anschluss daran besichtigte die Gruppe den Felsenkeller, dieser diente einst als Eiskeller des ehemaligen Gasthofes Linde in Oberwinden. Ein gemeinsames Mittagessen rundete diesen informativen Sonntagvormittag ab.  

St. Martinsfeier der Kindergärten in Yach Meldung vom 21. November 2022

Am Freitag den 11. 11. 2022 durfte nach längerer Coronapause endlich wieder mit Eltern und Kindern zusammen St. Martin gefeiert werden. Zu Beginn im Wortgottesdienst spielte das Erzieherinnenteam den Kindern die Martinslegende vor. Direkt nach der Kirche wartete das Jugendblasorchester von Biederbach / Yach und begleitete den Laternenumzug musikalisch von der Kirche hinunter zur „Schmiedi“ und wieder zurück.
Im Schulhof vor dem Kindergarten angekommen, wartete der Elternbeirat mit Wienerle, Brot, Kinderpunsch und Glühwein. Die Kirchengemeinde schenkte jedem Kind eine leckere Martinsgans.
Der Kath. Kindergarten Siebenfelsen und Kindergarten Bruderklaus sagen ein ganz dickes und herzliches Dankschön an alle Mitwirkenden, die zu dieser schönen St. Martinsfeier beigetragen haben.

Theaterbesuch bei der Schneekönigin Meldung vom 17. November 2022

Für die Schülerinnen und Schüler der Karl Siegfried Bader Schule Prechtal begann die Schulwoche mit einem kulturellen Highlight. Ein Sonderbus der Firma Schätzle fuhr die Kinder und Lehrkräfte nach Freiburg ins große Haus des Stadttheaters. 
Die Aufführung der Schneekönigin faszinierte die hochkonzentrierten Kinder. Bei der Heimfahrt waren sich alle Kinder einig: „Hoffentlich können wir bald wieder Schauspiel und Musik live erleben.“ 

Foto: H. Moser, Elzach

Neues Reetdach für die Landwasserhofmühle Meldung vom 16. November 2022

Die Hofmühle im Oberprechtal steht zusammen mit dem Landwasserhof, seinem Bauerngarten und den wassertechnischen Anlagen als Ensemble unter Denkmalschutz. Ihre dreißig Jahre alte Reetdeckung ist mittlerweile undicht, eindringendes Wasser hat bereits die hölzerne Unterkonstruktion beschädigt. Die Denkmalstiftung Baden‐Württemberg unterstützt die privaten Eigentümer bei der Instandsetzung des Daches mit einem Zuschuss von 18.000 Euro. „Hofgebäude mit Mühlen sind für die Kulturlandschaft des Schwarzwalds charakteristisch“, erklärt Dr. Stefan Köhler, Geschäftsführer der Denkmalstiftung Baden‐Württemberg. „Einzeln liegende Höfe waren stets auf Selbstversorgung ausgerichtet, die Nutzung der Wasserkraft naheliegend.“ Das Mühlengebäude am Landwasserhof im Oberprechtal sticht allerdings durch seine außergewöhnlich malerische Lage heraus:
Bereits seit Anfang des 20. Jahrhunderts ist es ein beliebtes Motiv für Maler und Fotografen.
Das äußere Erscheinungsbild der Mühle ist maßgeblich von ihrem reetgedeckten Dach geprägt. Schwarzwaldtypisch nimmt es mehr als die Hälfte der Gebäudehülle ein. „Gerade
dadurch ist dessen denkmalgerechte Sanierung besonders kostspielig“, ergänzt Köhler. „Umso erfreulicher ist es, dass die Eigentümer sehr am Erhalt interessiert sind und die Mühle
regelmäßig für Besucher öffnen, etwa an Pfingstmontag zum Mühlentag sowie beim Tag des offenen Denkmals.“ Anders als die meisten Schwarzwaldmühlen ist die Hofmühle
des Landwasserhofs nicht allein zu Mahlzwecken erbaut. Ein separater Bereich diente den Altbauern als Wohnstätte. Darüber hinaus finden sich eine Räucherkammer sowie Korn‐ und
Vorratsspeicher. Auch die wassertechnischen Anlagen der Mühle sind in seltener Vollständigkeit erhalten. Sie werden nun ebenfalls saniert.
Denkmalstiftung Baden‐Württemberg
Nach ihrem Motto „Bürger retten Denkmale“ fördert die Denkmalstiftung Baden‐Württemberg insbesondere private Initiativen und gemeinnützige Bürgeraktionen, die sich für den Erhalt von Kulturdenkmalen im Land engagieren. Insgesamt 30 Projekte unterstützt die Stiftung bürgerlichen Rechts bereits in diesem Jahr. Seit ihrer Gründung 1985 hat sie über 1.600 Vorhaben mit mehr als 65 Millionen Euro gefördert, um Baudenkmale vor
dem Verfall zu retten. Zwei Drittel davon waren Anträge von Privaten, Fördervereinen und Bürgerinitiativen. Möglich war dies, weil sie neben den Erträgen aus dem Stiftungskapital
auch erhebliche Mittel aus der Lotterie GlücksSpirale erhält. Für die Förderung und die Öffentlichkeitsarbeit zum Denkmalschutz bleibt die Denkmalstiftung Baden‐Württemberg aber mehr denn je auf großzügige Spenden angewiesen.

Pressemitteilung vom 14.11.2022 der Denkmalstiftung Baden-Württemberg
Foto: Hans H. Moser, Elzach

Landschaftspflegetag 2022 in Oberprechtal Meldung vom 16. November 2022

Am vergangenen Samstag fand bei sonnigem Herbstwetter der Landschaftspflegetag von Ortsverwaltung und Schwarzwaldverein statt. Am "alten Schwimmbad" wurde für gute Aussicht und sonnige Ruhebänke gesorgt und beim Huberfelsen wurden größere Bäume für eine bessere Weitsicht entfernt. Mit jeder Menge Elan und viel Spaß machten sich die zwölf Helferinnen und Helfer ans Werk. Für gutes Gelingen sorgte der Bauhof mit geeigneten Gerätschaften, Manpower und Fahrzeug. Vielen Dank der Stadt Elzach sowie allen fleißigen Akteuren.

Die Skizunft Elzach auf dem Martinimarkt Meldung vom 16. November 2022

Hot Aperol, Glühwein, Waffeln und Skikurse: Trotz milder Herbst-Temperaturen spürte man die Vorfreude auf den bevorstehenden Winter bei Jung und Alt. Auf dem Martinimarkt in Elzach am 06.11 lud, die Skizunft ein, sich bei einem wärmenden Getränk über die bevorstehende Skisaison und Skikurse für Kinder und Erwachsenen aller Könnenstufen zu informieren: https://skizunft-elzach.com/shop-skikurs/

Neue Schaukeln auf dem Oberprechtäler Spielplatz Meldung vom 14. November 2022

Für die Kids sind unsere Bauhof-Mitarbeiter gerne im Einsatz. Es gibt neue Schaukeln auf dem Oberprechtäler Spielplatz!  

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Hauptstraße 69
79215 Elzach
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Fax 07682 - 804 - 55

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Ortsrecht

Sprechstunden des Bürgermeisters

In regelmäßigen Abständen hält der Bürgermeister Sprechstunden ab, in denen Sie Ideen, Wünsche und Anliegen direkt vortragen können.

Die Termine koordiniert:
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Rathaus Zimmer 8
Telefon 07682 / 804-51